Steinway und Seesen
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Steinway & Sons definierte den Klavierbau neu. Die Ursprünge des wohl renommiertesten Klavierbauers der Welt liegen in Seesen. Am 11. November 1825 leistete der aus Wolfshagen/Harz stammende Tischler Heinrich Engelhardt Steinweg, (1797 - 1871) in Seesen den Bürgereid. | |
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Neben seiner Arbeit beginnt der musisch begabte Tischler Klaviere herzustellen - und hat damit Erfolg ! Mit den Jahren entsteht ein florierendes Geschäft, so dass er sich 1836 "Heinrich Engelhardt Steinweg, Instrumentenmacher zu Seesen" nennt. Der selbstbewusste 53-jährige entschließt sich 1850 mit seiner Familie nach New York auszuwandern. Der Familienname wird zu Steinway amerikanisiert und bereits 1853 das Unternehmen "Steinway & Sons" gegründet. | ||
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Das erste in New York gebaute Instrument mit der Seriennummer 483 steht heute im Städtischen Museum. Sechs Söhne waren den Steinwegs in Seesen geboren worden. Die Kombination ihrer unterschiedlichen, sich ergänzenden Talente hatte zum beispiellosen Erfolg im Land der unbegrenzten Möglichkeiten geführt. Ihr jüngerer Bruder William (1835 - 1896) steuerte sein kaufmännisches Können zum Erfolg bei. Auf seine Initiative hin kam es 1880 zur Gründung von Steinway & Sons Hamburg. | |
Von 1876 bis zu seinem Tod war William Steinway Präsident des Unternehmens. Er galt als der am stärksten amerikanisierte Steinway der Gründergeneration. Obwohl weltweit engagiert fand er immer wieder Zeit seine Heimatstadt, deren Ehrenbürger er wurde, zu besuchen. Mit dem Steinway-Kurpark, der seinen Namen trägt, hat er eine bleibende Spur in Seesen hinterlassen. | ||


